Zitate
1. „Man kann auf die Dauer kein guter Christ sein ohne zu beten – sowenig man leben kann, ohne zu atmen“.
2. „Wir beten nicht, um Gott wissen zu lassen, was wir wollen, denn er kennt unser Herz besser als wir selbst; sondern wer betet, lebt vor ihm, zu ihm hin, von ihm her, gibt Gott, was sein ist, und empfängt, was Er geben will“.
3. „Immerfort empfange ich mich aus Deiner Hand. Das ist meine Wahrheit und meine Freude. Immerfort blickt Dein Auge mich an, und ich lebe aus Deinem Blick, Du mein Schöpfer und mein Heil. Lehre mich, in der Stille Deiner Gegenwart das Geheimnis zu verstehen, dass ich bin. Und dass ich bin durch Dich und vor Dir und für Dich“.
4. „So wie eine Kerze an der Flamme einer anderen angezündet wird, so entfacht sich Glaube am Glauben“.
5. „Es ist der tiefste Sinn des Lebens, sich in Wahrheit und Liebe für Gott zu verzehren, wie die Kerze in Licht und Glut“.
6. „Man soll die Wahrheit so sprechen, dass sie nicht zerstört, sondern aufbaut“.
7. „Der Gerechte lebt durch den Glauben – aber es ist gut, wenn er das Gewissen hinzufügt“.
8. „Das ist aller Gastfreundschaft tiefster Sinn, dass einer dem anderen Rast gebe auf dem Weg nach dem ewigen Zuhause“.
9. „Die Aufgabe des christlichen Lebens besteht darin, Christus in das eigene Dasein zu übersetzen“.
10. „Das ganze Leben besteht aus Gelegenheiten, Jesus zu begegnen“.
Romano Guardini (1885-1968) war Priester und Professor für Religionsphilosophie und christliche Weltanschauung. Er war prägend für die Liturgische Bewegung und die Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) und gilt als einer der einflussreichsten katholischen Denker des 20. Jahrhunderts.