Franz Xaver Stahl (1901 – 1977)

Kunsthistoriker nannten ihn zu Recht einen der besten Tiermaler dieses Jahrhunderts. In der Literatur wird F. X. Stahl als „Realist aus Leidenschaft“ bezeichnet.
Besser und knapper kann der Erdinger Tiermaler wohl kaum charakterisiert werden. F. X. Stahl hat es sich bei seiner Malerei nie leicht gemacht. Liebevoll, aber mit großem Ernst, bringt er seine tiefe Zuneigung zur Kreatur zum Ausdruck. Es geht ihm immer darum, das Wesen des Tieres sichtbar zu machen.
Wie er nun ein Tier auch „porträtieren“ mag, stets zeigt er sich als Meister, weil er genau hinzusehen vermag, nichts hinzufügt und nichts weglässt.
Der Betrachter gewinnt den Eindruck, F. X. Stahl male die Tierwelt seiner Erdinger Heimat nicht ab, sondern lasse sie auf der Leinwand weiterleben.

Lit.: Franz Xaver Stahl 1901-1977, Dr. Ilse Paula Dolinschek

Schafe im Kraut, Tempera auf Karton, Mischtechnik, 108 x 78 cm

Die Kunst

Seit Urzeiten begleitet die Kunst den Menschen. Der Trieb zur künstlerischen Äußerung in Musik, Dichtung und Malerei scheint ihm eigen zu sein. Fast unstillbar scheint seine Sehnsucht, die Ergebnisse künstlerischer Schaffenskraft zu bewundern und zu betrachten. So macht er sich auf den Weg und besucht gerne Kirchen, Galerien und verschiedene Museen.

Das Betrachten und  Sammeln von Kunst bereitet auch mir große Freude. Mein Abenteuer mit ihr begann im Jahre 2010 mit einem gescheiterten Verkauf eines geerbten Gemäldes. Bei genauer Nachforschung „leckte ich Blut“ und so passioniert mich die Kunst und ihre Geschichte bis heute.

Mein Interesse gilt besonders den Gemälden der polnischen Künstler der sogenannten Münchner Schule und sakralen Gemälde. Ich bin immer auf der Suche nach schönen Werken. Inzwischen konnte ich mir eine kleine Sammlung von Zeichnungen und Gemälden zulegen. Eine Auswahl der Werke würde ich Ihnen gerne hier präsentieren.

„Die Kunst ist die Botin der Ewigkeit“