Ein fünfjähriger Bub kam am Karfreitag aus der Kirche heim. Seine Mama erklärte ihm ausführlich, dass sich heute alle zum Gedenken an den Tod des Herrn Jesus aufgemacht hatten. Der Bub überlegte eine Weile und sagte dann betrübt: „Wie schade, dass der Herr Jesus gestorben ist.“ Doch eine Weile später, nun schon ein wenig fröhlicher, rief er: „Aber nur gut, dass wir noch einen in Reserve haben im Himmel.“
Taufe
In die Sakristei kamen junge Eltern mit ihrem Neugeborenen: „Wir möchten das Kind taufen lassen.“ „Fein. Und auf welchen Namen?“ fragte der Priester. „Neptun“ war die Antwort. Der Priester machte große Augen: „Unmöglich! Das ist ja ein heidnischer Name. Ihr müsst schon einen Heiligen als Namenspatron auswählen.“ „Und wo sollen wir da jetzt suchen?“ „Schlagt einfach die Allerheiligen-Litanei auf und wählt den ersten Besten.“ Nach kurzer Beratung entschieden sie: „Na gut, soll er so heißen: Kyrie Eleison.“
Beichte
Ich gehe jetzt zum Beichten – sagt die Metzgersfrau zu ihrem Mann.
Aber sei vorsichtig – sagt der, nix vom Geschäft, der Herr Pfarrer ist unsere beste Kundschaft.
Nach der Hochzeit…
Ein Pfarrer und sein Mesner landen nach einer Hochzeit im Straßengraben. Lallt der Mesner: Glauben Sie an die Auferstehung, Hochwürden? – In den nächsten drei Stunden bestimmt nicht.
Wegweiser
Welcher Unterschied besteht zwischen einem Pfarrer und einem Wegweiser?
Keiner – beide zeigen den Weg und gehen ihn nicht.
Zwei alte Pfarrer treffen sich
„Mit den Jahren“, sagt der eine, „erkenne ich immer deutlicher, dass die Menschen sehr wohl zwischen Gut und Böse unterscheiden können“. „Ja“, sagt der zweite, „aber nur bei den anderen.“
Die Katze und das Fleisch
Karl ging einmal auf den Markt und kaufte ein Kilo Fleisch. Er brachte es nach Hause und sagte zu seiner Frau: „Koche das Fleisch für heute Abend!“. Dann ging er zu einem Nachbarn. Die Frau kochte das Fleisch. Am Nachmittag wurde sie hungrig. Sie dachte: „Ich esse ein kleines Stück von dem Fleisch, mein Mann merkt es nicht.“ Sie schnitt ein Stückchen ab und aß es. Es schmeckte ihr sehr gut und deshalb aß sie noch ein kleines Stück, und noch ein kleines Stück, und dann das ganze Fleisch. Am Abend kam Karl nach Hause und seine Frau sagte zu ihm: „Das Fleisch ist weg. Die Katze hat es gefressen.“ Sofort fing Karl die Katze und legte sie auf die Waage. Sie wog ein Kilo. Da sagte er zu seiner Frau: „Was ist das? Wenn das die Katze ist, wo ist das Fleisch? Wenn das aber das Fleisch ist, wo ist dann die Katze?“
Kochrezepte aus Polen
„Die“ polnische Küche gibt es nicht, vielmehr eine Fülle von leckeren Speisen, an denen sich auch die wechselvolle Geschichte des Landes ablesen lässt. So beeinflusste zum Beispiel die französische, italienische, litauische und jüdische Küche die Küche Polens. Charakteristisch ist, dass viele Gerichte aus Kohl und Kartoffeln zubereitet werden und dass Suppen eine wichtige Rolle spielen: Genau wie in Russland ist borschtsch, in Polen barschtsch genannt, die beliebteste Suppe.
Weitere Nationalgerichte sind „kotlet schabowy“ – Schweinekotelett mit gedünstetem Kohl, „bigos mysliwski“, Jägerbigos zubereitet aus Sauerkraut mit Pilzen und Wildfleisch sowie „pierogi ruskie“, russische Piroggen (Teigtaschen mit Kartoffelquarkfüllung), die jede polnische Hausfrau nach vielen Rezepten zuzubereiten versteht. Auch die Liebe zu Vorspeisen in großer Zahl teilen die Polen mit ihren russischen Nachbarn sowie die reichliche Anwendung von saurer Sahne, die Vielzahl der Pilzgerichte und das Einsäuern von Gemüse. Und zu Ostern isst man einen schweren butter- und eierreichen Hefekuchen, gewürzt mit Sultaninen, Zitronen- und Orangenschale. Die Desserts sind allgemein sehr süß, mit vielen getrockneten Südfrüchten und Zuckerguss, insbesondere die so genannte „mazurki“ und die Weihnachtshefekuchen. Ich hoffe Sie werden mal was ausprobieren!
Guten Appetit – Smacznego
Spiritualität
Jeder Mensch hat Sehnsucht nach Heil, nach Vollendung, die Sehnsucht nach Gott und nach einem erfüllten Leben. Die christliche Botschaft sollte eine Botschaft der Hoffnung und Freude sein, weil Jesus auferstanden ist. Ich möchte deshalb lebendig halten, was der Gott der Christen uns Menschen heute in unserem Alltag und zu unseren Sehnsüchten zu sagen hat.
Ich will dabei aus dem Glauben heraus sprechen. Einem Glauben, der mir selber Hoffnung gibt und Lebensorientierung, der mich tröstet, ermutigt und inspiriert. Ich bin davon überzeugt, dass dieser Glaube auch anderen Menschen helfen kann.
Gedichte
Gedichte sind eine Form des Gesprächs, in dem die Autoren etwas über ihr Erleben mitteilen wollen. In der heutigen Welt treffen wir oft auf das Schaffen geschätzter Geister, die Verzweiflung, Relativismus, Unglaube, Materialismus und Postmoderne angesteckt haben. Es mangelt heute an geistlichen Gedichten. Sie mögen vielleicht zu schwach zu sein. In der Welt des Unglaubens versuchen solche Gedichte vom Glauben zu sprechen, in einer Welt ohne Hoffnung – von der Hoffnung, in der Welt ohne Liebe – von der Liebe. Und es gibt einen unbemerkten Leser, den Leser, der Hoffnung sucht, Wahrheit, Authentizität und nicht den Moden nachläuft.
Anbei eine kleine Kostprobe.