Abseits

Wer war die erste Fußballmanschaft? Jesus und seine Jünger, denn in der Bibel steht: Jesus stand im Tor von Nazareth und seine Jünger standen abseits.

Der älteste Beruf

Drei Handwerker streiten darüber, welcher ihrer Berufe der älteste ist. Sagt der Maurer: „Ich habe den ältesten Beruf. Wir Maurer haben schon die Pyramiden in Ägypten gebaut.“ Antwortet der Gärtner: „Das ist doch gar nichts. Mein Beruf ist noch älter. Wir Gärtner haben immerhin schon den Garten Eden gepflanzt.“ Sagt der Elektriker: „Ach was! Die Elektriker sind die ältesten: Als Gott sprach, dass es Licht werde, haben wir schon unsere Leitungen verlegt.“

Heinrich Friedrich Füger (1751-1818)

Heinrich Friedrich Füger war ein komplexer wie ambivalenter Künstler, der mehrere Talente in sich vereinte. Fügers beste Leistungen liegen auf dem Gebiet des Porträts. Er war ein Künstler einer Wendezeit, einer der bedeutendsten und einflussreichsten seiner Epoche. H.F. Füger war Ehrenmitglied der Münchner Akademie und der Kunstakademie in Mailand.

Zwei antike Frauen, Zeichnung Aquarell, 24×34 cm

Boleslaw von Szankowski (1873-1953)

Boleslaw von Szankowski war polnischer Porträt- und Gesellschaftsmaler und Mitglied der „Münchner Schule“. Bekannt wurde er mit Damenbildnissen, häufig als Dreiviertelporträt, in auffällig eleganten zeitgenössischen Kostümen und mit exaltierten Posen.

Mit den Bildern von Kronprinzessin Cäcilie von Preußen, Königin Maria von Rumänien, Helene von Griechenland, Zar Nikolaus von Russland, Prinzessin Viktoria Luise, Lady Forbes avancierte er endgültig zum Hof- und Gesellschaftsmaler seiner Zeit.

Die Genres seiner Frauenbildnisse variieren von aufreizenden Nacktbildern über mütterliche Szenen von Damen mit ihren Töchtern, Frauen der Gesellschaft in anspruchsvollen Garderoben vor landschaftlichem Hintergrund bis hin zu Ganzfigurenporträts. Als Künstler fühlte er sich von der Schönheit der Modelle angezogen. Dies war für die Endwirkung seiner Werke von großer Bedeutung.

Lit.: Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst. Bd.6, S.400-401.

Porträt von Elsa Öhme-Forster 1938, Öl auf Platte 79×89 cm

Porträt eines jungen Herrn nach Fotos, Öl auf Leinen 75×65 cm

Alessandro TURCHI (1578-1649)

Er ist auch unter dem Namen Alessandro Veronese oder als L’Orbetto bekannt. Neben fein gemalten Kabinettstücken auf Schiefer oder Marmor schuf er später auch Leinwandbilder mit christlicher und mythologischer Thematik.

Engelspieta, Aquarell, 17×18 cm

Der Teufel

Ein kleiner Teufel taucht in Afrika auf: „Hallo, ich bin ein Teufel mit einem kleinen Eimer und ich möchte etwas stehlen.“ – „Was willst du hier stehlen? Wir haben schließlich selbst nichts.“

Dann taucht der kleine Teufel in Deutschland auf: „Hallo, ich bin ein Teufel mit einem kleinen Eimer und ich möchte etwas stehlen.“ – „Das macht keinen Sinn. In Deutschland ist alles versichert.“

Dann taucht in Polen ein kleiner Teufel auf: „Hallo, ich bin ein kleiner Teufel mit einem kleinen … oops … wo ist mein Eimer?“

Im Wirtshaus

Verschlafen nimmt der Herr Pfarrer mitten in der Nacht einen Telefonanruf entgegen. „Hallo, ist dort der Wirt? – Wir brauchen eine Kiste Unertl-Weißbier“
„Nein“, antwortet Hochwürden, „hier spricht der Pfarrer vom Mariä Himmelfahrt!“
„Aber, Herr Pfarrer!“, fragt der Anrufer empört, „Sie sind um diese Zeit noch im Wirtshaus??!“

Josef Ebertz (1880 – 1942)

Josef Ebertz war ein deutscher Maler mit starker Ausrichtung auf religiöse Themen. Er stand immer ein wenig im Schatten berühmter Kollegen wie Emil Nolde, Alexander Kanoldt oder Conrad Felixmüller. Der deutsche Künstler, schuf ein vielseitiges Oeuvre, zu dem auch Grafiken, Illustrationen, Mosaiken und Glasfenster gehören. Besondere Meisterschaft erlangte er auf dem Gebiet der Aquarell-Malerei.

Josef Ebertz, Jesus begegnet die hl. Veronika, Aquarell und Gouache auf dem Papier, 70×60 cm

Gabriel von Hackl (1843 – 1926)

Nach Anfängen im historischen Genre entdeckte Gabriel von Hackl die religiöse Malerei. Er lieferte sakrale Gemälde unter anderem für die Herz Jesu Kirche in Gratz, die Grabkapelle der Grafen von Scheyern-Wittelsbach in Scheyern sowie für die Pauluskirche in München.

Die Nonne, Öl auf Leinwand, 70×80 cm

Filippo Lippi (1406 – 1469)

Dieses Gemälde, eines der originellsten Werke zu einem heiligen Thema aus der Frührenaissance, zeigt die Jungfrau Maria im Vordergrund. Die Jungfrau sitzt mit dem Kind auf den Knien auf dem Thron und ist dabei, einem Granatapfel, den sie ihm hinhält, Samen zu entfernen, ein Symbol der Fruchtbarkeit und eine Vorahnung der Passion. Hinter der traditionellen Jungfrau-und-Kind-Gruppe befinden sich in einem Palast Darstellungen von zwei Episoden aus dem Leben der heiligen Anna, der Mutter Marias. Auf der rechten Seite ist Annes Begegnung mit ihrem Mann Joachim auf einer Treppe dargestellt. Auf der linken Seite wird die Geburt der Jungfrau gezeigt, mit Anne in einem Bett, umgeben von Frauen, die sich um sie und das Neugeborene kümmern und Geschenke bringen. Dies ist eine wahrheitsgetreue Darstellung des täglichen Lebens der Frauen in den wohlhabenderen Klassen des 15. Jahrhunderts. Auch die unterschiedlichen Größen der Figuren (Joachim und Maria sind die kleinsten in der Episode, die ihre Begegnung zeigt, mittelgroß für die Personen, die bei der Geburt Mariens anwesend sind, und die größten in der Darstellung von Maria und dem Kind im Vordergrund) messen sich ebenfalls wie die räumliche Tiefe, die zeitliche Distanz zwischen den drei Momenten.

Filippo Lippi ist in der Lage, die einzelnen Teile der Geschichte zu harmonisieren, die mit außergewöhnlicher Synthese erzählt und durch die architektonische Struktur mit ihrem Renaissance-Geschmack vereint werden. Es besteht die Tendenz, dieses Stück mit einigen Dokumenten aus den Jahren 1452-1453 in Verbindung zu bringen, in denen Filippo Lippi beauftragt wurde, ein Tondo-Werk für Leonardo Bartolini Salimbeni (1404-1479) zu malen, das wahrscheinlich für seine Residenz bestimmt war.

Das Originalgemälde hängt im Palazzo Pitti in Florenz.

Madonna mit dem Kind und die Szenen aus dem Leben der hl. Anna, Kopiert von Nikolaus Schmid-Dietenheim (1878-1915), Öl auf Leinwand 151×151 cm